Kind-familie-ohne-pestizide
Richtig
Heute ist es absolut möglich, die Versorgung der Schweizer Bevölkerung durch die einheimische Produktion und den Import von Nahrungsmitteln ohne synthetische Pestizide sicherzustellen.
Schweiz ohne Pestizide
Richtig
Das Know-how und die heutigen Möglichkeiten erlauben uns, für alle Beteiligten einen wirtschaftlich tragfähigen Weg zu finden, um das Ziel zu erreichen.
öffentliche Gesundheit ohne Pestizide
Richtig
Zahlreiche schweizerische und ausländische Studien stellen eine Gefahr und erhöhte Risiken für die öffentliche Gesundheit fest, die durch verschiedene Cocktails von synthetischen Pestiziden in unseren Lebensmitteln verursacht werden.
Es sind auch zahlreiche Fälle chronischer Erkrankungen bei Arbeitern im Landwirtschaftssektor dokumentiert, die direkt mit synthetischen Pestiziden arbeiten.
Wir können daher bekräftigen, dass Sie mit Ihrer JA-Stimme die öffentliche Gesundheit sowie die Gesundheit des hauptsächlich betroffenen Landwirtschaftssektors verbessern. Sie können damit in unserem Land eine Senkung der Kosten Krankenversicherungen und der IV bewirken.
Gesund essen ohne Pestizide
Falsch
Synthetische Pestizide und ihre Verwendung sind sehr teuer. Zahlreiche Beispiele zeigen heute, dass Landwirte, die auf die Verwendung von synthetischen Pestiziden verzichten, signifikant tiefere Kosten haben.
Bio- und Demeter-Landwirtschaft ohne Pestizide
Richtig
Hunderte Betriebe in der Schweiz zeigen, dass dies mehr als nur rentabel ist. Es gibt auch das Bewusstsein für eine gegenüber Mensch und Boden respektvolle Bewirtschaftung zurück. Zudem werden qualitativ höherwertige Nahrungsmittel produziert.
Weniger Pestizide, mehr Gesundheit
Richtig
Im Jahr 2015 wurden in der Schweiz mehr als 2000 Tonnen Pestizide versprüht, die das Grundwasser, Bäche und unsere Seen verschmutzen. Dabei wird unser Ökosystem still und unsichtbar zerstört. Ihr JA ist entscheidend, um den Menschen, die Tiere und die Natur wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken.
moins de pesticide plus de santé

Der Text fordert ein Verbot der Verwendung synthetischer Pestizide in der Landwirtschaft, aber auch ein Verbot der Einfuhr ausländischer Produkte, die mit synthetischen Pestiziden hergestellt wurden.
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Ein Komitee von Bürgern, die nicht aus dem politischen Serail stammen. Dieses Komitee setzt sich aus einer Vielzahl von Personen zusammen, wie z.B. einem Winzer, einem Professor für Bodenbiologie an der Universität Neuenburg, Unternehmern und Unternehmern.
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Dieser Oberbegriff umfasst eigentlich eine Vielzahl von Produkten, wie Herbizide, Fungizide, Insektizide, Rotontizide. Diese Produkte werden verwendet, um Organismen zu zerstören, die Pflanzen wie Pilze, Krankheiten, Unkräuter und Nagetiere befallen.
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Die Initiative zielt darauf ab, synthetische Pestizide zu verbieten, nicht alle Pestizide. Nikotin, das von der Tabakpflanze produziert wird, ist kein synthetisches Pestizid. Auch das Bordeaux-Gemisch (Kupfersulfat) wird nicht angegriffen. Auch die Behandlungen im ökologischen Landbau sind nicht betroffen. Neonicotinoide hingegen sind synthetische Pestizide. Ihre Auswirkungen auf die Umwelt und insbesondere auf bestäubende Insekten (insbesondere Bienen) haben die EU veranlasst, ein teilweises Moratorium für ihre Verwendung zu verhängen. Darüber hinaus hat Frankreich im September 2016 beschlossen, sie vollständig zu verbieten.
Beispielsweise würde Glyphosat ebenfalls verboten, weil es von der Initiative erfasst wird. Dieses Herbizid ist Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Studien und seines Einsatzes und wird stark in Frage gestellt. Ob in Frankreich, der Schweiz oder Österreich, viele Gemeinden haben beschlossen, die Verwendung dieses Produktes für die Pflege von Parks und öffentlichen Gärten zu verbieten. Schließlich sollen auch Organochlore, wie z.B. DDT, verboten werden, ebenso wie Organophosphate, die neurotoxische Insektizide sind, wie z.B. Sarin-Gas.
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Natürliche Pestizide sind in der Initiative nicht enthalten. Das Ziel besteht nicht darin, alles zu verbieten, sondern einen bedeutenden Schritt in Richtung einer wirklichen Reduzierung von Produkten zu tun, die für unsere Gesundheit und unsere Umwelt schädlich sind.
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Düngemittel und andere Produkte, die zur Anreicherung von Böden zur Stimulierung von Nutzpflanzen bestimmt sind, fallen nicht unter das Verbot. Daher wird die Unterdrückung synthetischer Pestizide das Wachstum verschiedener Kulturen nicht verhindern.
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Diese Frage führt zu Dutzenden von Fragen, da sich die Kostenfrage nicht in einem einzigen Aspekt zusammenfassen lässt. Ein solcher Aspekt ist der Preis für natürliche Pestizide im Vergleich zu synthetischen Pestiziden. Investitionen in Ausrüstungen, die von den Landwirten gekauft werden können, um den Einsatz synthetischer Pestizide zu ersetzen, sind ein weiterer Aspekt, ebenso wie der unterschiedliche Zeitaufwand für diese Aufgaben. Die Kosten müssen natürlich gegen die Einsparungen abgewogen werden, die ein solcher Paradigmenwechsel mit sich bringt. Die ökologischen Kosten werden drastisch gesenkt, die positiven Auswirkungen auf die Volksgesundheit ermöglichen es, langfristig eine Verringerung der nicht übertragbaren Krankheiten, die derzeit durch krebserregende Pestizide begünstigt werden, in Betracht zu ziehen und somit die Gesundheitskosten positiv und nachhaltig zu beeinflussen. Dieser Paradigmenwechsel wäre eine echte Chance für die Entwicklung chemischer Analysen von Verbindungen und deren Metaboliten, für die Ökotoxikologie und Bioindikation usw. Dieser Paradigmenwechsel wäre eine echte Chance für die Entwicklung chemischer Analysen von Verbindungen und deren Metaboliten, für die Ökotoxikologie und Bioindikation.
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Vrai
Jährlich werden in der Schweiz 2,3 Millionen Tonnen Lebensmittel entsorgt (Quelle: SFO). Die Verluste in der Landwirtschaft werden auf 13% geschätzt. Sie sind hauptsächlich auf Obst und Gemüse zurückzuführen, das nicht geerntet oder sortiert wird, weil es zu groß, zu klein oder uninformiert ist. In der verarbeitenden Industrie beträgt der Abfall 30% und ist hauptsächlich auf die Sortierung von schlechteren Gütern zurückzuführen. Die Hauptverluste beziehen sich jedoch nicht auf den Einzelhandel (5 %) und den Großhandel (2 %), sondern auf den Endverbrauch: 45 % für die Verbraucher und 5 % für die Restaurants. Diese massive Nahrungsmittelverschwendung zeigt, dass die Angst vor einer Nahrungsmittelknappheit völlig unbegründet ist. Im Gegenteil, die Initiative kann durchaus eine Gelegenheit sein, über die Optimierung der Ressourcen und deren Nutzung nachzudenken.
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Vrai
Der Kanton Jura hat beschlossen, den Einsatz von Pestiziden um 50% zu reduzieren. Dies zeigt, dass ein deutlicher Praxiswechsel möglich ist. Aber die Schweiz ist nicht das einzige Land, in dem mit synthetischen Pestiziden umgegangen wird. Im Jahr 2016 beschloss Frankreich, die Verwendung von Neonicotinoiden, d. h. der Kategorie der synthetischen Pestizide, die in der Landwirtschaft am weitesten verbreitet sind, vollständig zu verbieten. Dieses Verbot tritt ab September 2018 in Kraft, mit einer gestaffelten Umsetzungsfrist bis 2020.